
Wenn die heißen Monate kommen, wollen wir alle die Natur genießen, abendliche Spaziergänge machen und spontane Ausflüge unternehmen. Und ja – auch unsere Tiere sollten den Sommer genießen dürfen… aber mit Vorsicht.
Die Lösung ist nicht, Pläne zu streichen – sondern sie mit gesundem Menschenverstand und Prävention umzusetzen.
Man muss den Sommer nicht in Angst leben, aber in Verantwortung. Verschiebe Spaziergänge in kühlere Stunden, wenn der Asphalt nicht über 60 °C heiß wird und die Pfoten gefährdet.
Stelle frisches Wasser an mehreren Stellen im Haus bereit, besonders wenn du tagsüber nicht da bist. Vermeide intensive Bewegung in der Sonne: Ballspielen um die Mittagszeit ist keine gute Idee – auch wenn dein Hund topmotiviert ist.
Heute gibt es sogar Apps, die die Bodentemperatur messen. Damit weißt du genau, wann es sicher ist, nach draußen zu gehen, ohne die Ballen zu „braten“. Und wenn du verreist, packe einen kleinen Sommer-Rucksack:
– Leichte, gut verdauliche Snacks
– Ein tragbarer Ventilator
– Trinkwasser
– Und ein Handtuch zum Kühlen, falls nötig
Ein Gespräch mit deinem Tierarzt kann auch hilfreich sein. Manche Tiere brauchen spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder eine angepasste Ernährung für die heißen Monate – besonders bei chronischen Erkrankungen, im Alter oder bei hitzeempfindlichen Rassen.
Denn am Ende soll der Sommer gemeinsam genossen werden – und nicht in der Notaufnahme enden.
Mit diesen Tipps kommt dein Liebling gesund und fröhlich in den September – mit Pfoten so frisch wie ein Mojito. Er wird es dir danken mit sanftem Hecheln, langen Nickerchen und der einen oder anderen dankbaren Schleckattacke.
Denn gute Pflege beginnt mit Voraussicht.